| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| Ausbildung an der Könisberger Baugewerbeschule | |
| 1921–1924 | Stadtbaurat in Magdeburg |
| 1924–1932 | Architekt der GEHAG Berlin |
| 1930–1933 | Professor an der TH Berlin |
| 1933 | Emigration nach Japan |
| ab 1936 | Aufenthalt in der Türkei; Leiter der Akademie der schönen Künste in Istanbul, Chef der Bauabteilung im Unterrichtsministerium in Ankara |
Schüler von Theodor Fischer in München, ließ sich 1908 in Berlin nieder, wurde 1931 Professor an der Technischen Hochschule in Berlin. 1932 besuchte er Rußland und ging 1933, zur Emigration gezwungen, nach Japan. 1936 erhielt er einen Ruf als Professor an die Kunstakademie in Istanbul. Taut wurde berühmt durch seinen eigenwilligen Glaspavillon für die Werkbundausstellung 1914 in Köln. Dieses Bauwerk, dessen Wände aus dicken Glasfeldern bestanden, hatte einen polygonalen Grundriß. Im Innern führte eine Metalltreppe nach oben; die rautenförmigen Elemente der gläsernen Kuppel bildeten ein räumliches Tragwerk. In den Jahren, in denen der Expressionismus in Deutschland in höchster Blüte stand, verfaßte Taut seine ungestümen Schriften »Die Stadtkrone« (1919) und »Alpine Architektur« (1917/18) und entwarf für ungenau formulierte Zwecke phantastische Bauten. 1921-23 war Taut Stadtbaumeister in Magdeburg, 1924-32 beratender Architekt der GEHAG in Berlin, wo er Bedeutendes auf dem Gebiet des Massenwohnungsbaus leistete; besonders interessant sind die Großsiedlung »Britz« (1925-30), eine »Hufeisensiedlung« mit Martin Wagner, oder die Großsiedlung »Onkel Toms Hütte« (1926-31) in Berlin-Zehlendorf, die er mit Hugo Häring und Otto Salvisberg baute.











| Zeitraum | Name | Typ |
|---|---|---|
| Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin | ||
| Novembergruppe |


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