Begann in London als Büroangestellter in der City, bildete sich zu einem begehrten Stenotypisten aus und übte fast bis zu seinem Lebensende diesen Beruf aus. Während eines Aufenthalts in Amerika (1872-77), wo er die Dichter W. Whitman und R. W. Emerson kennen und bewundern lernte, begann er über ein besseres Leben und dessen Verwirklichung nachzudenken. 1898 las er Edward Bellamys Utopie »Looking Backward«, deren Lektüre sein weiteres Leben bestimmen sollte: sie regte ihn zu der Idee der Gartenstadt an. Nach seinen Vorstellungen sollte dies eine unabhängige Stadt und nicht - das ist von entscheidender Bedeutung - ein Vorort sein. Sie liegt nach seiner Konzeption mitten im Grünen und soll sowohl ländliche Wohnsiedlungen als auch Fabriken und alle kulturellen Annehmlichkeiten beherbergen. Howards Buch »Tomorrow« wurde 1898 veröffentlicht. 1899 wurde die Garden City Association gegründet. 1902 erschien die Neuauflage seines Buches unter dem Titel »Garden Cities of Tomorrow«. 1903 begann man nach Entwürfen von B. Parker und R. Unwin mit der Anlage von Letchworth, der frühesten Gartenstadt, welche nach dem ersten Weltkrieg die Trabantenstädte England stark beeinflußt hat. Howard wurde 1927 zum Ritter geschlagen.


Photograph of Ebenezer Howard, presumably out of copyright, since he died in 1928
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20. August 2004 (original upload date)
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Seit Anfang August 2002 ist nach umfassender Modernisierung die historische Gartenstadt »Gablenzsiedlung« in Chemnitz wieder vollständig bezogen. Die Chemnitzer Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft (CAWG eG) hat …