| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| 1947–1951 | Architekturstudium an der TH Stuttgart |
| 1951–1952 | Mitarbeit bei Rolf Gutbrod. |
| ab 1952 | Eigenes Büro (bis 1956 mit Bruno Lambart; ab 1966 als Behnisch & Partner mit Winfried Büxel, Erhard Tränkner, ab 1970 Manfred Sabatke und bis 1979 Fritz Auer und Carlo Weber) |
| 1967–1987 | Ordentlicher Professor für Entwerfen, Industriebau und Baugestaltung sowie Direktor des Instituts für Baunormung an der TH Darmstadt. |
Nach anfänglichen technischen Experimenten mit industriellen Vorfertigungsmethoden (Ulm, Ingenieurschule, 1959-63) entwickelt Behnisch seine Bauten – vor allem Ausbildungsstätten oft um einen offenen, der Kommunikation dienenden Mittelpunkt, um den die funktionalen Bereiche gruppiert sind und einen vielgliedrigen, später meist unregelmäßigen Baukörper bilden (Berglen-Oppelsbohm, Nachbarschaftsschule und Sporthalle in den Berglen, 1969; Stuttgart, Universität, Forschungs- und Institutsgebäude Hysolar, 1987, stark dekonstruktivistisch beeinflußt). Behnischs Vorstellungen einer demokratischen Architektur zeigen sich einerseits in der Arbeitsweise seines Büros, dessen zahlreiche Mitarbeiter größtenteils eigenständig ein Projekt entwerfen, andererseits in den Bauten, die meist unhierarchisch strukturiert sind, oft aus gleichwertig nebeneinander gruppierten Teilgebäuden bestehen (Stuttgart, Universität, Zentrum für Solarenergie und Wasserstofforschung, 1992, Projekt). So hat das Gelände für die Olympiade 1972 in München Parkcharakter. In die großen Grünflächen sind die Sportstätten zum Teil als versenkte Bauten eingebettet, die durch das schwingende Zeltdach mit den Freiflächen zu einer Einheit als Erholungs- und Erlebnislandschaft verbunden werden. Der Plenarsaal des Deutschen Bundestages (Bonn) – von Behnisch als Arbeits- und nicht als Repräsentationsraum aufgefaßt – ist von optischer Transparenz und Öffnung nach außen geprägt.
















| Zeitraum | Name | Typ |
|---|---|---|
| ab 1992 | Bund Deutscher Architekten | Ehrenmitglied |
| ab 1992 | Royal Incorporation of Architects in Scotland | Honorary Fellow |
| ab 1996 | Sächsische Akademie der Künste |
| Jahr | Beschreibung | Bereich | Stufe |
|---|---|---|---|
| 1997 | Bundesverdienstkreuz | I. Klasse | |
| 1981 | Internationaler Architekturpreis der UIA | ||
| 1972 | Großer BDA-Preis | ||
| 2008 | Deutscher Kritikerpreis |


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