Charles Eames wurde 1907 in Saint Louis (Missouri) geboren und starb dort im Jahre 1978. Er studierte von 1925 bis 1928 Architektur an der Washington University und arbeitete anschliessend in verschiedenen Architekturbüros. 1930 eröffnete er sein erstes eigenes Atelier. 1938 ermöglichte ihm Eliel Saarinen ein Stipendium an der renommierten Cranbrook Academy of Art. 1940 gewann Charles Eames zusammen mit Eero Saarinen den ersten Preis beim Wettbewerb des Museum of Modern Art in New York »Organic Design in Home«. 1941 heiratete er Ray Kaiser, die im Jahre 1912 in Sacramento (Kalifornien) geboren wurde und 1988 in Saint Louis verstarb. Ray Eames war eine begnadete Künstlerin und die beiden ergänzten sich auf das Schönste. Dies äussert sich in der Produktivität des Paares, internationale Bekanntheit erlangten sie zwar mit ihren Möbelentwürfen, wie dem berühmten »Lounge Chair«, doch betätigten sie sich auch in den Bereichen Photographie, Film, Ausstellungsgestaltung und Graphik. Bis 1943 beschäftigten sich Charles und Ray Eames mit Tragen und Beinschienen aus verformtem Schichtholz. 1946 konnten sie eine Ausstellung über die Schichtholzverformung im Museum of Modern Art realisieren. 1949 wurde das »Case Study«-Haus Nummer 8 gebaut. Ab etwa 1955 entfalteten Charles und Ray Eames auch eine umfangreiche Tätigkeit im photographischen und filmischen Bereich. 1964 erhielten sie den Ehrendoktortitel des Pratt Institute in New York.

| Jahr | Beschreibung | Bereich | Stufe |
|---|---|---|---|
| 1979 | Goldmedaille des Royal Institute of British Architects (RIBA) |

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