| Zeitraum | Beschreibung |
|---|---|
| 1911–1913 | Gesamtplanungs- und Bauzeit |
Die mächtige Kuppel von 65 Metern lichter Weite ruht auf vier Böge, an die sich vier Apsiden anschließen. Sie können bei Versammlungen durch schwere Vorhänge abgetrennt werden, bei Ausstellungen werden sie geöffnet, um mehr Licht in die Halle zu bringen. 32 sternförmig zusammenlaufende Rippen schließen sich zur Kuppel. Die Fenster stehen senkrecht auf konzentrischen Ringen.
Max Berg hatte darauf bestanden, daß sich der Bau auch außen zeigt, »wie er aus der Schalung herausgenommen ist«. Die Entscheidung für Beton begründete er so: »Nach den Erfahrungen der Brüsseler Ausstellung wurde für die wertvollen hergeliehenen Gegenstände der historischen Ausstellung eine durchaus feuerfeste Konstruktion verlangt. Eine solche konnte nur in Eisenbeton oder in feuersicher ummantelten Eisen bestehen. Erstere Ausführung wurde gewählt, da sie nicht nur als billiger bei der Ausschreibung sich herausstellte, sondern weil sie auch eine architektonisch und konstruktiv bedeutungsvollere Gestaltung zuläßt.«

