Das Case Study House Programm (1945-66) war ein außergewöhnliches innovatives Projekt in der amerikanischen Architekturgeschichte und blieb bis heute ohne Nachfolge. Es konzentrierte sich auf den Großraum Los Angeles, begleitete und förderte den Entwurf von 36 prototypischen Wohnhäusern und versuchte so, Entwürfe für moderne Wohnbauten verfügbar zu machen, die sich in der Zeit des Nachkriegsbaubooms leicht und kostengünstig errichten ließen. Die treibende Kraft hinter diesem Programm war John Entenza, der Herausgeber der Zeitschrift »Art & Architecture«. Als Vorkämpfer der Moderne verfügte er über beste Verbindungen, um einige der begabtesten Architekten, darunter Richard Neutra, Charles und Ray Eames sowie Eero Saarinen, für die Teilnahme zu gewinnen. Aus dem Programm, das Experimenten gegenüber sehr aufgeschlossen war, gingen Bauten hervor, die den Begriff des modernen Wohnhauses neu definierten und dadurch einen deutlichen Einfuss auf die amerikanische und internationale Architektur ausüben sollten. Dieser Einfluss wirkt über seine Zeit hinaus bis heute nach.




Am Sonntag wäre er hundert geworden: Charles Eames, der zusammen mit Ray Eames längst zur Design-Ikone des 20. Jahrhunderts geworden ist. Architekten wie Gropius, Mies und Neutra brachten die Architektur-Moderne von Europa in…

Der Schauspieler Michael LaFetra will posthum den letzten Entwurf von Pierre Koenig bauen. Das meldet die L.A. Times am 4. August 2005.
Als LaFetra 1999 in Koenigs Case Study House #21, einem Klassiker der Architek…

Wie am 7. April 2004 bekannt wurde, ist der kalifornische Architekt Pierre Koenig gestorben. Der 79-Jährige erlag in seinem Haus bei Los Angeles der Leukämie. Koenig war in den 1950er Jahren mit seinen Case Study Houses bek…